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Dönberg
Geschichte, Entstehung

Dönberg war ursprünglich die Bezeichnung für ein bis ins Hochmittelalter unbesiedeltes Waldgebiet. Die Identifikation mit einem 1355 erwähnten Hofgut Donenberghe hat sich als falsch erwiesen, dieses lag nördlich des heutigen Neviges. Eine Lehens-Urkunde von 1517 erwähnt erstmals ein Waldstück „in dem Doenberg gelegen“. Weitere Erwähnungen erfolgten 1528 als Donberg, 1606 als Dumberg und 1613 als Deumbergh. Verschiedene Urkunden des 17. und 18. Jahrhunderts erwähnen verschiedene Parzellen unterschiedlicher Besitzer im Dönberg, der Name selbst jedoch scheint wesentlich älter zu sein als diese Teilungen. Er ist wahrscheinlich aus der mittelhochdeutschen Wurzel tuom (‚Dom‘ oder ‚Stiftskirche‘) gebildet, was auf kirchlichen Besitz des Waldes hinweist, wahrscheinlich durch das Stift Rellinghausen, möglicherweise aber auch durch das Reichsstift Werden oder das Stift Essen. Im Gebiet des Quartiers liegen einige ältere Einzelhöfe, nordöstlich der Siedlung befanden sich die jüngeren Höfe in der Dunk und furm Doenberg, die in einer Liste von 1602 erwähnt sind.

Bis in die Neuzeit war das Gebiet des heutigen Quartiers locker von zahlreichen Höfen bestanden. Die meisten gehörten erst zur Herrschaft der Grafen von Hardenberg, 1354 wurde das Gebiet mit der Herrschaft Hardenberg an das Herzogtum Berg verkauft und lag an dessen Grenze zur Grafschaft Mark (noch heute bildet der Deilbach die Grenze zwischen dem Rheinland und Westfalen). Zur Landwirtschaft kam in der Neuzeit das Handwerk der Weber und Bandwirker; Kohlentreiber vom Dönberg mit Pferd und Wagen lieferten später von den Zechen aus dem nahen Revier die Kohlen in die benachbarten Städte, bis Eisenbahn und Automobil diesen Beruf verdrängten. Die Bevölkerung am Dönberg war damals als räuberisch und verschroben beschrieben. Nicht bewiesen allerdings ist die Legende, dass die Wälder in und um Dönberg im späten Mittelalter Versteck einer gefürchteten Räuberbande waren, die sich mit Brandschatzung und Entführungen einen berüchtigten Namen machte. Erst durch Napoleon soll dem Treiben endgültig ein Ende gesetzt worden sein.

Die eigentliche Siedlung auf dem Dönberg bildete sich allmählich ab dem 18. Jahrhundert um eine Schule. Erst zur Zeit der Kirchenbauten von 1845-1846 (evangelische Kirche) und 1865 (Sankt Maria Hilf) kann man von einem Siedlungszentrum an der heutigen Höhenstraße sprechen. Dönberg damals zur Stadt Hardenberg, die 1935 in Neviges umbenannt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Dönberg zu einem begehrten Wohngebiet, was die Bevölkerungszahlen der beiden Gemeinden belegen. So wuchs die evangelische Gemeinde in den Jahren 1940–1976 von 1.600 auf 3.154 Mitglieder, die katholische vergrößerte sich zwischen 1880 und 1976 von 120 auf 1.131 Mitglieder. Durch die nordrhein-westfälische Gebietsreform kam Neviges mit Beginn des Jahres 1975 zur Stadt Velbert, und Dönberg wurde gegen den Willen der meisten Bewohner nach Wuppertal eingemeindet.

Quelle: Wikipedia



 
 

 
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